Adidas beendet Zusammenarbeit mit Kanye West

Adidas beendet Zusammenarbeit mit Kanye West

Zahlreiche Werbetreibende wie Adidas distanzieren sich von Kanye West nach seinen Äußerungen.

Der Niedergang von Kanye West geht weiter. Aufgrund der „inakzeptablen, hasserfüllten und gefährlichen“ Äußerungen des Künstlers hat Adidas seine Zusammenarbeit mit sofortiger Wirkung beendet. Seine antisemitischen Äußerungen verstießen gegen die Unternehmenswerte Vielfalt und Inklusion, gegenseitigen Respekt und Fairness, so der Sportartikelhersteller. Die Einstellung der „Yeezy“-Produktlinie wird das Unternehmen im vierten Quartal des Jahres knapp 250 Millionen Euro Gewinn kosten.

Welche Unternehmen distanzierten sich noch von Kanye West außer Adidas

Neben Adidas haben auch die Modemarken Balenciaga, The Gap und JP Morgan sowie die Talentagentur CAA ihre Zusammenarbeit mit Kanye West beendet. Die Produktionsfirma MRC gab bekannt, dass sie keinen Dokumentarfilm über ihn veröffentlichen wird. Zuvor hatte Josef Schuster vom Zentralrat der Juden Adidas aufgefordert, „eine klare Haltung gegen Antisemitismus“ einzunehmen.

„Die täglich neuen antisemitischen Entgleisungen des Rappers“ seien aus Sicht des Präsidenten der Organisation „für die Jüdinnen und Juden in Deutschland und in aller Welt unerträglich“.

Nach Auftritten bei Fox News war West zuletzt zu Gast bei dem britischen Journalisten Piers Morgan. Dort beschwerte er sich über die Zensur in den amerikanischen Medien und eine „linke Agenda“, die jeden zum Schweigen bringt, der ihr nicht zustimmt. Außerdem sagte er, es sei „behindert“, dass Joe Biden sich nicht mit Elon Musk trifft.

Auch er sieht einen „Krieg gegen die Meinungsfreiheit“, der von Liberalen geführt wird, die sich wie Faschisten verhalten. Kanye West sah keinen Grund, ihm zu widersprechen.

RAP.RE/LEASES

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